Teil II des Projekts für Männer
zur Selbst-Erfahrung und -Erforschung:
“…
manchmal geht der Krieg in mir noch weiter…”
zusammen mit Rainer Kaps

Es geht weiter:
Workshop#2 wird statt finden am:
Samstag, 16.04.2011, 10-18 Uhr
im Seniorenzentrum der Stadt Bonn, Breite Straße 107a.
Untertitel: “Der Krieg und die Wirkungen auf mein heutiges Leben”

Alle wichtigen Infos im hier hinterlegten Flyer

In 2010 haben statt gefunden:

  • Info-Abend am 24. September 2010          
  • Workshop#1 am 04.Dezember 2010

Fragen bitte an 0228-1807585 oder 0177-4156520!

Kempolovo1
Das Foto zeigt einen Wegweiser in der Nähe von Leningrad während der Blockade der Stadt über 900 Tage. Mein Vater war dort…
 
 
Für die argentinischen Frauen, die unter Pinochet ihre Väter, Männer und Söhne verloren haben:

Sting: \”They dance alone (Cueca solo)


Thomas Merton, der große Trappisten-Mönch und Mystiker des vergangenen Jahrhunderts, zum Thema „Krieg“

Es sah aus, als müsse der Krieg nun doch ausbrechen. Das Gefühl roher Spannung und Aufregung, mit dem die Nazis das schreckliche Schauspiel erwarteten, zeigte sich mit umgekehrten Vorzeichen im Abscheu, womit die übrige Welt dem unerhörten Morden entgegen sah. Auch enthielt diese Gefahr ein beinahe unfassbares Element der Schande, Entehrung, Erniedrigung und Schmach. Die Welt stand nicht einfach vor der Vernichtung, sondern vor einer Vernichtung, welche die tiefste Erniedrigung, die es gibt, nach sich zog – die Erniedrigung des Vollkommensten, was der Mensch besitzt: der Vernunft und der unsterblichen Seele.
Das Alles war den Menschen unklar  und zeigte sich nur in einer Mischung von Abscheu, Hoffnungslosigkeit  und Angst. Sie erkannten nicht, dass die Welt nun ein Bild dessen geworden war, was in ihren eigenen Seelen vor sich ging. Wir hatten uns Geist und Willen durch die Sünde, durch die Hölle selbst rauben und besudeln lassen. Und nun stand das Ganze zu unserer unerbittlichen Belehrung und Vergeltung wieder vor unseren Augen, und zwar physisch und moralisch, innerhalb der Gesellschaftsordnung, damit wenigstens einige von uns ermessen könnten, was wir verübt hatten…

(aus seiner Autobiographie „Der Berg der sieben Stufen“)


 

WORD FOR THE DAY
Sunday, Aug. 21 

Each of us can become a blessed channel of peace for the healing of Earth’s wounds: We can awaken from apathy and find creative, non-violent ways to transform the abuses rampant in today’s world. 

Nan Merrill with Barbara Taylor
Peace Planet: Light for Our World

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